Martin Boos-Schule

4 i

Schuljahr 2019/20

Hoamatland

Die SchülerInnen der 4 i-Klasse beschäftigten sich diesen Herbst intensiv mit dem Thema Oberösterreich: Geografie, Sprache, Bräuche, Land und Leute ....

Da stellte sich natürlich auch die Frage: "Was ist Heimat für dich?" - hier einige Antworten dazu:

 

Heimat ist für mich ......

 

.... ein Ort, wo man sich wohl fühlt (Johannes)

.... ein Platz, an dem ich glücklich bin, mich wohl fühle und frei bin (Luisa)

.... unsere schöne Natur (Fabian)

.... Mama, Papa, Oma und Opa (Annalena)

.... dort wo ich lebe, wo es so schön ist (Sophie)

.... meine Familie und meine Freunde (Samuel)

.... unsre schöne, hügelige Landschaft (Toni)

 

In Bildnerische Erziehung entstanden wunderschöne Collagen dazu:

Unsere Landeshymne "Hoamatland" wurde durch die Gebärdensprache ein richtiger "Klassenhit":

Schuljahr 2018/19

Die 4I.-Klasse unterwegs… Mühlviertel hautnah

 

Seit Schulanfang beschäftigt sich die 4i-Klasse intensiv mit dem Thema „Mühlviertel“ – und passend dazu verbrachten wir unsere Projekttage in Klaffer am Hochficht. Am 1. Oktober machten sich die 16 SchülerInnen und 3 Begleitpersonen mit dem Bus auf ins obere Mühlviertel.

Ein Zwischenstopp wurde  in Rohrbach in der Villa Sinnenreich (Museum der Wahrnehmung) eingelegt, wo wir in eine Welt zwischen Wirklichkeit und Illusion eintauchten. Danach ging es weiter in unser Quartier – das Mühlfunviertel – das wir dann sogleich noch erkundeten. Dort gab es für die Schüler auch eine tolle Überraschung: Die ehemaligen Lehrerinnen erwarteten uns schon und begleiteten uns durch die ganze Woche. Nach dem Auspacken und dem Mittagessen wanderten wir um den schönen Urlsee bis zum Badesee mit großem Spielplatz und genossen die Sonne.

Am zweiten Tag meinte es der Wettergott nicht so gut mit uns. Es regnete während unserer Wanderung durch den Böhmerwald einmal mehr, einmal weniger. Gott sei Dank besserte sich das Wetter gegen Mittag und dem Team-Nachmittag mit vielen Spielen zur Förderung der Klassengemeinschaft stand nichts mehr im Wege.

Am Donnerstag Vormittag erkundeten wir den Urlsee noch einmal – diesmal AUF dem Wasser in kleinen Kanus. Eine Herausforderung folgte der anderen und nach dem Mittagessen ging es weiter in den Hochseilgarten Böhmerwald, der einen bleibenden Eindruck bei allen TeilnehmerInnen hinterließ. Am Abend genossen wir einen ganz besonders intensiven Sternenhimmel bei unserer Nachtwanderung.

Die Zeit verlief in dieser Woche wirklich wie im Flug, denn schon war es so weit und die Koffer mussten wieder gepackt werden. Am Nachhauseweg statteten wir noch dem Wildpark Altenfelden einen Besuch ab und am frühen Nachmittag kamen wir alle wieder wohlbehalten und um viele wertvolle Erfahrungen und Erlebnisse reicher in Gallneukirchen an.

 

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Schuljahr 2016/17

 

Was uns neben Lesen, Schreiben und Rechnen noch beschäftigte:

 

Ein Einblick in den Schulalltag der ersten I-Klasse

 

Unsere Aufmerksamkeit galt nicht nur dem Erlernen der Kulturtechniken sondern einer Vielzahl faszinierender Themen unseres Daseins. So setzten wir uns im Herbst gründlich mit heimischem Obst und Gemüse auseinander. Mit Geschmack-, Geruch- und Tastsinn konnten wir die Unterschiede des Obstes und Gemüses wahrnehmen, wodurch uns das Einprägen der Sorten und Namen nicht schwerfiel.

 

Auch die Lebensweise des Igels bot sich im Herbst als ideale Thematik an. Wir lernten den Körperbau, den Lebensraum, das Sozialverhalten, die Nahrung und die Fortpflanzung des Igels im Jahreslauf kennen, wobei Gefährdungen und Bedrohungen für die Igel nicht ausgespart wurden.

 

Die dunkler werdende Zeit im Spätherbst ließ uns das „Licht“ näher beleuchten. Wir begaben uns auf eine geschichtliche Reise der Entwicklung des Lichts. So erkannten die Schüler, dass sich die Menschen das Licht vom Feuer bis zum elektrischen Licht über die Jahrhunderte durch verschiedene Entdeckungen zunutze gemacht haben (Kerzen, Öllämpchen, Petroleumlampen…), dass es natürliche und künstliche, als auch alte und neue Lichtquellen zu unterscheiden gibt.

 

Der Advent entpuppte sich als besinnliche Zeit, die aber durch unser Bilderbuchprojekt viele lebendige und kreative Momente enthielt.

 

Zu Beginn des neuen Jahres befassten wir uns mit den Jahreszeiten, Monaten und Tagen, die uns fortan täglich im Unterricht begleiteten.

Der Frühling forderte zu genauerem Hinschauen auf einige Naturphänomene auf. So erfreuten wir uns über die ersten Blumen im Frühling und erkannten, dass deren Wachstum dank des Speicherorganes der Zwiebel ermöglicht wird. Wir beobachteten das Keimen und Pflanzen der Bohne, deren Entwicklung wir ständig dokumentierten. Auf einem Stück Acker, den uns die Großeltern einer Schülerin zur Verfügung stellten, setzten wir Kartoffeln und konnten nach einigen Wochen schon deren Gedeihen bewundern.

 

Auch die Tierwelt bietet Interessantes zu Beobachten und Entdecken! Wir beobachteten bei einem Schüler daheim die Schaffamilie auf der Weide und konnten einer Schafschur beiwohnen. Einige Handvoll der fetthaltigen, duftenden Wolle durften wir in die Schule mitnehmen. Einer der Höhepunkte bildete im Rahmen dieses Themas das Spinnen von Schafwolle. Dieses alte Handwerk führte uns die Mutter eines Schülers auf einem Spinnrad vor, wobei alle Schüler das Spinnen auf dem Spinnrad ausprobieren durften.

 

 

 

Große Aufmerksamkeit galt mitgebrachten Vogelnestern, sowie den zarten Wachteleiern, über die eine Mutter eines Schülers berichtete. Das Kosten gekochter Wachteleier stellt für die meisten Kinder ein besonderes Erlebnis dar.

 

Sehr beeindruckend war auch das Verfolgen der Entwicklungsstadien einiger Raupen in einem Zuchtkäfig. Täglich konnten wir das Wachstum der Raupen feststellen, bis sie eines Tages als Kokon verpuppt an Blättern oder am Käfigrahmen hingen. Nach spannenden Tagen des Stillstandes begannen sich die grünen Puppen braun zu verfärben, bewegten sich, und innerhalb weniger Tage konnten wir mehreren Schmetterlingen beim Schlüpfen zuschauen, wonach wir sie in die Freiheit entließen.

 

 

 

Durch viele Informationen, Beobachtungen, Erlebnisse und selbsttätiges Handeln konnten den Schülern der 1. I-Klasse unterschiedliche Themen aus ihrer Lebenswelt näher gebracht und bewusst gemacht werden und ihr Interesse dafür geweckt werden.

 

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